Flüchtlinge in der ehemaligen Gemeinde Kirchfarrnbach um 1946
- wie sie hießen und bei wem sie einquartiert waren -
- 26-

 
Kirchfarrnbach Nr. 17
 
Heinz Schmidt
 
 
 
Verhältnisse am
19.11.1946:
Wohngebäude (Bauernhaus) des Bernhard Köninger
ist aufgeteilt in eine
"Besitzerwohnung"
und vermutlich in eine
"Flüchtlings-wohnung"
 
 
"Besitzerwohnung" für Bernhard Köninger, Wagner mit einem Flüchtling als "Untermieter"
 
 
Eigentümer und Familienangehörige
Name, Vorname
Geb.-Jahr
Verhältnis
Köninger, Bernhard
1882
Hsh.-Vorst.
Köninger, Regina
1885
Ehefrau
Köninger, Anna
1892
Schwester
Köninger, Margar.
1919
Tochter
Untermieter
Goller, Bernhard
1925
Landw. Gehilfe
Diesen Personen stehen zur Verfügung
Größe
heiz-bar
Personen, die den Raum bewohnen
Küche
12 qm
ja
  Hauseigentümer
2
Wohnzimmer
18 qm
(ja)
Schlafzimmer
5 qm
?
Schlafzimmer
18 qm
ja
K. Anna, Schwest. 1
Schlafzimmer
7,5 qm
nein
Tochter 1
Schlafzimmer
7,5 qm
nein
Knecht
1
Die Wohnung besteht aus: 5 (Schlaf-)Zimmern,
1 Wohnzimmer, 2 Küchen, 1 Abort, 1 Boden, 1 Keller
 
     
  vermutlich: Zweite Wohnung für Flüchtlingsfamilie Friedrich Kutschera, Bauer  
 
Mieter
Name, Vorname Geb.-Jahr Verhältnis
Kutschera, Friedr.
1886
Hsh.-Vorst.
Kutschera, Laura
1891
Ehefrau
Kutschera, ?
?
Tochter
Diesen Personen stehen zur Verfügung
Größe
heiz-bar
Personen, die den Raum bewohnen
Wohnküche
7,5 qm
ja
Flüchtlingsfamilie Kutschera  
3
Schlafzimmer
7,5 qm
ja
 
  (Goller kam aus dem US-Gefangenenlager Langenzenn)  
  nachher: Kutschera Auszug vor 1951 nach Dfb. Nr. 3; Frau Eckert von Kfb. Nr. 4 wurde im Januuar 1951 zunächst eingewiesen. Diese Zuweisungsverfügung wurde jedoch widerrufen, da dem heimgekehrten Konrad Köninger Eigenbedarf zugesprochen wurde.  
     
  Stand vom 15. Februar 1963:  
  Regina Köninger (1885) mit Anna (1892), Konrad (1916), Katharina (1918), Margit (1951), Hans (1953) und Anna (1955)  

zurück zur Seite 25